Sicherheit im Umgang mit Trockeneis
Was müssen Sie beim Umgang mit Trockeneis beachten?
Trockeneis sublimiert (verdampft) rückstandslos vom festen direkt in den gasförmigen Zustand, wobei das Gas weitgehend geruch- und normalerweise farblos bzw. unsichtbar ist. 1 kg Trockeneis bildet zirka 500 Liter CO2-Gas. Die maximale Arbeitsplatzkonzentration (MAK) ist die höchstzulässige Konzentration eines Arbeitsstoffes in Luft am Arbeitsplatz, die bei täglich achtstündiger Einwirkung und einer Wochenarbeitszeit von 40 Stunden im Allgemeinen die Gesundheit der Beschäftigten nicht beeinträchtigt. Die maximale Arbeitsplatzkonzentration (MAK) von CO2 beträgt 5000 ppm (0,5 Vol. %).

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CO2-Gas wirkt narkotisierend, bewirkt bei über 7 % in der Atemluft Bewusstlosigkeit und bei Konzentrationen von über 8 % besteht Erstickungsgefahr. |
Da CO2-Gas zirka 1,5-mal schwerer als Luft ist, breitet es sich am Boden aus und sammelt sich in Vertiefungen an. Trockeneis nie in einem schlecht belüfteten Raum, z. B. im Keller, lagern. Auf gute Bodenbelüftung achten.
Trockeneis ist sehr kalt und hat eine Temperatur von –78,5 °C. Direkter Kontakt mit ungeschützter Haut kann ernsthafte Erfrierungen verursachen. Trockeneis immer mit Handschuhen anfassen. Nie in den Mund nehmen. Während dem Zerkleinern von Trockeneis Schutzbrille tragen.

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Warnhinweise bezüglich sicheren Umgangs mit Trockeneis sind auf jedem Behälter angebracht. |
Weitergehende Sicherheitsinformationen können Sie aus unseren Merkblättern «Sicherheit im Umgang mit Trockeneis (PDF, 93.8Kb)» und «Kaltverbrennungen und Erfrierungen (PDF, 98.9Kb)» entnehmen.
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